Wie ich arbeite
Ich war zwanzig Jahre Unternehmerin.
Ich kenne die Seite, auf der alles funktioniert, auf der Entscheidungen getroffen werden, auf der Verantwortung getragen wird und ich kenne den Moment, in dem all das nicht mehr ausgereicht hat.
Der Moment, in dem ich mich selbst auf den Weg gemacht habe, um zu hinterfragen und mich dem zu stellen, was im Verborgenen nicht funktioniert.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Arbeit, die ich heute tue. Ich lebe keine Theorie.
Was mich in dieser Arbeit trägt, ist eine sehr direkte, intuitive Wahrnehmung. Ich spüre schnell, was in einem System wirklich vorgeht, was ausgesprochen wird und was nicht, wo Kraft gebunden ist und warum.
Ich begleite Menschen seit über fünfzehn Jahren, Führungskräfte, Unternehmer, ihre Familien, Menschen in privaten Lebensphasen, die an Wendepunkten stehen.
Was sie alle verbindet, ist nicht ihre Position, sondern ihr Zustand.
Sie funktionieren, und trotzdem stimmt etwas nicht.
Was in einer Aufstellung auftaucht, kann intensiv sein.
Ich halte diesen Raum, ich bleibe dabei und ich übersetze, was sich zeigt, so dass es greifbar wird und du es mitnehmen kannst.
Du erlebst dadurch selbst, was in deinem System wirkt. Es ist eine direkte, körperliche Erfahrung.
Du stellst auf, du gehst hinein und was sich zeigt, spürst du und dabei bin ich an deiner Seite.
Das Unbewusste insistiert, meldet sich immer wieder und tritt dann quasi die Tür ein, um Gehör zu finden.
Annie Rogers

Aus Wurzeln in Heilung,
erwächst ein Leben
im eigenen Rhythmus.

Meine Philosophie
Wer sieht was wirkt, ist frei.
Menschen tragen viel mehr mit sich, als sie wissen.
Eine lange Geschichte. Die eigene, die der Familie, die der Generationen zuvor.
Denn wir alle sind Teil von einem Familiensystem, jeder hat dort seinen Platz, seine Bedeutung und seine Aufgabe. In diesem Feld wirkt eine tiefe innere Ordnung und wenn dort etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, zeigt sich das im Leben der Nachkommen. Also in dir.
In meiner Arbeit darf alles seinen Raum haben. Nichts muss sofort verändert werden. Was wir tun können, wir können hinschauen. Sehen und Verstehen.
Fühlst du es selber, dann verstehst du, warum dein Vater so war, warum deine Mutter so reagiert hat und dann erkennst du, sie meinten nicht dich.
Sie lebten aus ihrem eigenen Schicksal heraus.
In dem Moment, in dem das sichtbar wird, wirst du frei.
Und jedes Mal, wenn wir hinschauen, tun wir es für uns, nicht für die anderen.
Damit haben wir es selbst in der Hand. Das ist das Kostbare daran.